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Besuch von Freunden

St. Martin und St. Barth

Ein paar Tage lagen wir vor Anker in Marigot Bay in St. Martin, in Erwartung des erst zweiten Besuchs unserer Reise (dank C19): unsere alten Freunde Vera und Marc mit Ihren Kids Vincent und Nelly.

Der sandige Grund der Marigot Bucht ist formidable, unser Anker grub sich so tief ein, dass wir auch bei 30 kn Wind besten Halt hatten. Wir wuschen das Salz der Überfahrt von der Rivercafe, füllten unsere Wasser- und Diesel Tanks und stockten Speisen und Getränke auf. Wir hatten sogar noch Zeit für einen Inseltrip mit unseren Freunden Arzu und Emre, incl. Beachbar Besuch in der Oriental Bay. Wie bestellt ließ dann auch zur Ankunft unserer Freunde aus Deutschland der Wind nach. Tagelang hatten wir maximal 24 kn – das nenn ich mal ein karibisches Welcome Geschenk.

Da unsere Freunde ihre Seefestigkeit noch nicht bewiesen hatten, wollten wir es moderat angehen und nur kurze Strecken segeln. Einmal um St. Martin, nach St. Barth und zurück. Um die 40 nm segelten wir in einer Woche.

Und dann überlasse ich Vera das Wort, die über ihren Besuch auf der Rivercafe schreibt:

 

Vera Augsdörfer, z. Zt. St. Martin:

Unser langersehnter Besuch in der Karibik

Bereits im November 2021 habe ich mit der Planung unserer Reise begonnen. Das Zeitfenster April 2022 bot sich an, weil Holger und Karin geplant haben, dann in St. Martin vor Anker zu liegen und es dorthin eine gute Flugverbindung gibt (Lux – Paris – St. Martin). Wir sind also am Sonntag, 3. April mit unserem Sohn Vincent, der gerade sein Abitur bestanden hat und nicht mehr zur Schule muss, in die Karibik gestartet. Unsere Tochter Nelly, 17 Jahre, kommt am Freitag, 8. April nachgeflogen, weil sie noch keine Ferien hat.

Der Flug mit Air France war echt angenehm und besser als erwartet. Hier angekommen hat der Temperaturunterschied uns erst mal zu schaffen gemacht (von 0 Grad zu Hause auf karibische 29 Grad). Der Jetlag ist wohl auch nicht zu unterschätzen.

Holger hat uns am Fährterminal abgeholt und mit dem Dinghi zur Rivercafé gebracht, wo Karin schon mit eiskaltem Schampus (standesgemäß) gewartet hat. Die Atmosphäre auf dem Schiff, die Gastfreundschaft, die blaue Farbe des Wassers und des Himmels haben uns sehr beeindruckt. Das Wasser ist so klar, dass man bis auf den Grund schauen kann.

Am nächsten Tag haben wir Anker gelichtet und sind zu einer kleinen Insel namens Tintamarre gesegelt, wo wir über Nacht geblieben sind. Wir waren schnorcheln und sind zum sun-down an den schneeweißen Strand gefahren. Holger hat uns einen wunderbaren Dark`n Stormy (Rum-Cocktail) gezaubert, den wir dort dann getrunken haben.

Einen Tag später sind wir früh am Morgen nach St. Barth gesegelt. Dauer: ca. 3 Stunden. Tja, was soll ich sagen: Wie aus dem Bilderbuch! Karibik eben.

Heute Mittag wollen wir (also die Jungs) in eine Sportsbar gehen Chelsea – Real Madrid gucken und am Abend ist ein Tisch in einem schönen Restaurant in Gustavia gebucht. Ansonsten kochen und essen wir gerne auf dem Schiff, weil es soo schön und unkompliziert ist.

Holger hat unsere Route so geplant, dass sie Segelstrecken für uns Landratten nicht zu lang und anspruchsvoll sind. Leider leide ich an Seekrankheit, obwohl ich mich vorbereitet habe, was wirklich nicht angenehm ist. Aber es wird von Tag zu Tag besser!

Der Rückweg nach St. Martin geht über eine weitere kleine Insel, Fourchue, wo wir auch über Nacht ankern werden. Freitag müssen wir wieder in St. Martin sein, da dann wie gesagt unsere Tochter ankommt, die dann mit uns noch eine Nacht auf der Rivercafé bleibt. Samstag heißt es dann erstmal Abschied nehmen von Holger und Karin. Wir verbringen noch eine weitere Woche in Marigot, während die Rivercafé sich auf die nächsten Gäste, nämlich Jil und die Kinder, vorbereitet.

Wir haben gelernt, dass es viel Bürokratie und Papierkram bedarf, um von Insel zu Insel zu segeln, was eigentlich nicht zu verstehen ist, da St. Martin und St. Barth beide zu Frankreich gehören. Auf dem Schiff muss ebenfalls einiges organisiert werden, um mehrere Personen zu versorgen.

Dieser Besuch wird uns als unvergessliches „Eventi“ in Erinnerung bleiben und wir danken Holger und Karin für ihre Gastfreundschaft. / Vera Augsdörfer

1 Kommentar zu „Besuch von Freunden“

  1. Es klingt wie eine große Abwechslung für Euch, Besuch und kleine Tourns in ruhigen Gewässern…. so stellt sich, glaube ich, jeder Segel-Anfänger das Segeln insgesamt vor. Wir wünschen Euch auch mit Euren Besuchern eine gute Zeit.
    Liebe Grüße

    Jürgen und Angelika
    P.S. mit dem Auto nach Teneriffa – kann auch Spaß machen (zwinker)

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