Dschungel von Grenada

Endlich wieder was unternehmen Grenada Dschungel

Der Beschuldigung der Blasphemie bin wegen meiner despektierlichen Anmerkungen zum Gebetswochenende gerade noch entgangen. Und nun bin ich Unwissender, in Schmach peinlich verstummt. Grenada Dschungel

Was ist passiert? Letzte Woche gab es in Grenada noch 2.400 akute C19 Fälle. Grenada war am übelsten dran in der Karibik. Dann Betwochenende. Ihr glaubt es nicht: Mittwochmorgen wurden nur noch 1.540 akute Fälle gezählt. Ein Rückgang um 36% in zwei Tagen. Heute am Freitag, ist die Zahl zur Vorwoche halbiert. Und da man nach einem Betwochenende sicher nicht lügen wird, gibt’s nur eine Schlussfolgerung: beten wirkt.

Dr. Fauci, Dr. Drosten und Co. – ihr habt offensichtlich die wirkungsvollste Pandemiebekämpfung übersehen: beten. Wenn das bekannt wird, werden die Pharmakurse crashen. (das ist kein Appell short zu gehen!!!). 🙂 Vielleicht gibt’s bald die 3G+B Formel. Grenada Dschungel

Zeit für einen Ausflug Grenada Dschungel da

Da sich die Stimmung hier ein bisschen bessert, machten wir uns mal wieder auf zu einem Ausflug. Wandern, oder cooler „hiken“, in den Bergen. Da wir täglich 30 Grad+ haben, mit eingebauter Erfrischung.

Wir wanderten zu den St. Margaret Falls – oder auch Seven Sisters genannt. Montag hatte es so stark geregnet, dass noch zwei Tage später Wasser aus unserem Segel tropfte. Wandern war also eher Schlammwaten, aber dafür gab´s auch genug Wasser am Fall.

  

Weg ist ein großes Wort. Es ist eher ein Pfad, der durch den dichten Dschungel führt. Da es keine Besucher gibt, war vor uns niemand da zum frei-trampeln. Eine gute Erinnerung, dass ich doch demnächst mal eine Machete kaufen sollten. Der Weg durch den satten Wald, war ein Fest für die Nase. Grenada ist halt “Spice Island”. Nach reichlich rutschigem Auf- und Ab und einer Fluß-Durchwatung, lagen die zwei Wasserfälle endlich vor uns. Außer uns und unseren uns begleitenden Freunden Nina und Eirik, war hier wohl schon lange niemand mehr. Der Starkregen spülte viele Schlamm ins Wasser, aber was soll´s, wir waren hier und mussten ins Wasser. Da wir im Meer Wasser um die 28 Grad gewohnt sind, war das Süßwasser ziemlich frisch. Und erfrischend.

Hier ist noch ein kurzes Video zu unserem Tag am Wasserfall:

Leider mussten wir unseren Besuch verkürzen, denn es gehört zu den Pandemieregeln, dass der Besuch eines völlig leeren Waldes und Wasserfalls um 13.00 h beendet sein muss. Sicher sehr hilfreich, aber das wird nach den guten Erfahrungen mit dem Beten bestimmt auch bald erledigt sein.

Bereits der dritte Besuch

Zurück auf der Rivercafe, ging unsere Chronistin Ka unsere Foto Disk durch. Sie stellte fest, dass dies bereits unser dritter Besuch bei den Seven Sisters war, nach 2004 und 2013. Wir fanden noch Bilder mit blauem Wasser. Ich dachte schon, dass mir der ein oder andere Mona Affe bekannt vorkam.

Wenn ihr das lest, hat für uns das vierte Lockdown Wochenende in Folge begonnen. Ein weiteres kontemplatives Wochenende, hoffentlich das letzte. Also Leute, immer kräftig weiter beten, dann schaffen wir sicher noch ein paar Trips, bevor wir uns wieder auf den Weg machen. / Holger Binz

2 Kommentare zu „Dschungel von Grenada“

  1. COUCOU les amis

    C’est la classe la vidéo, j’adore.

    Hätte gerne gewollt dass das Wasser grün ist und nicht hell brau. Ja ich weiss ich bin ein verwöhntes Kind ….

    Weiter machen mit Videos bitte

    Biz
    Valérie

  2. Was die Temperaturen angeht, so seid Ihr echt zu beneiden.
    Wir waren zwei Wochen an der Normandie und haben die salzige Meeresluft auch sehr genossen. Doch nun wird es herbstlich und es geht zurück in die gemütliche Eifel.
    C19 haben wir fast schon vergessen. Die Franzosen nehmen das nicht mehr so ernst.
    Macht et jut.

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